Ernährung & Gesundheit
Nicht erst heute stellt man sich die Frage, wie man sich schmackhaft und gesund ernährt und so hat die
mittelalterliche Küche hat mehr zu bieten, als Schwein am Spieß. Aber was kam auf den Tisch und warum sollen Choleriker keine
Zwiebeln essen? Und wie diagnostizierte und behandelte man Krankheiten?
Hierzu bieten wir derzeit folgende Programmpunkte an:
Hierzu bieten wir derzeit folgende Programmpunkte an:
Messer, Mörser, MandelmilchWas aß man in einer Zeit, in der Kartoffeln, Tomaten und Schokolade in Europa noch
unbekannt waren? Unsere Köchin berichtet vom Alltagsessen und vom Kochen mit Tontopf und Feuer, eine Nonne über die Fastenregeln, die den Jahreslauf entscheidend prägten, und eine edle Dame von den kostbaren Gewürzen, die die Kreuzfahrer mitgebracht haben. |
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Salbe, Suppe oder Schwitzbad? - Rezepte der KlostermedizinSpritzen und Tabletten waren in der Klostermedizin noch unbekannt. Die Schriften
des 12. Jh. überliefern jedoch eine Vielzahl verschiedener Konservierungsmethoden und Darreichungsformen für
Heilmittel. Wir stellen eine Auswahl vor und berichten auch über gängige und ausgefallene Zusatzstoffe in Medikamenten, wie Wein und Honig oder Tau und Bärenfett. |
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Zimt zum Fisch? - Über die Wirkungen von Kräutern & GewürzenHeute benutzt man Kräuter und Gewürze fast nur noch zur Verbesserung des
Geschmacks. Dabei entfalten viele Inhaltsstoffe Wirkungen auf unseren Organismus. Wir stellen eine Auswahl bekannter Küchenkräuter und Gewürze vor und erläutern, wie sie die Klostermedizin zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt hat. |
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Haselnüsse schaden dem Gesunden nicht sehr - Mittelalterliche ErnährungsberatungDie Schriften des Hochmittelalters sprechen jedem Nahrungsmittel bestimmte
Eigenschaften zu. Bei den Empfehlungen für eine gesunde Lebensführung wird die Konstitution des einzelnen
berücksichtigt. Wir gehen auf gängige mittelalterliche Lebensmittel ein und erklären, welche Zubereitungsart man in den Klöstern für die gesündeste hielt. Auch wenn die Köche bei Hofe offenbar von gesunder Ernährung nicht viel hielten und es oft anders machten? |
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Sprechstunde im KlosterIn den Klostergärten wurden zahlreiche Heilpflanzen kultiviert, Mönche und
Nonnen studierten die Schriften der antiken Ärzte und entwickelten sie mit eigenen Beobachtungen nördlich der Alpen
zur Klostermedizin weiter. Patienten unterschiedlichen Standes suchen Rat bei der Geistlichkeit und lassen sich Medizin gegen verschiedene Gebrechen verschreiben, die natürlich auch für das liebe Vieh die passenden Rezepte parat hat. |
